Leisten- und Bauchwandbrüche

Leistenbrüche und Bauchwandbrüche können sowohl konventionell als auch laparoskopisch durchgeführt werden. Bei der laparoskopischen Hernienchirurgie wird klassischerweise zwischen der extraperitonealen Hernioplastik (TEP-Verfahren) und der transabdominellen Hernioplastik (TAPP-Verfahren) unterschieden.

Beide Verfahren eignen sich für die Mini-Laparoskopie und finden ebenfalls zunehmend Verbreitung.

(Hierbei favorisieren wir die Versorgung dieser Brüche mit Einlage von Netzen mit laparoskopischer Technik.)

Chirurgie der Bauchwand

Die Chirurgie der Bauchwand wird auch als Parietologie ( lat. Paries = Wand) bezeichnet. Sie beschäftigt sich mit den Erkrankungen der Bauchwand, die zu einem grossen Teil in der Ausbildung von Lücken, den sogenannten Hernien bestehen. Hernien oder Brüche können beispielsweise in der Leiste, aus einer gewissen Veranlagung heraus, in der Entstehung begünstigt sein. Weiter können Hernien aus einer unvollständigen Narbenbildung, die nach Zugängen welche für eine Operation durch die Bauchdecke notwendig waren, entstehen.

Leistenbruch

offene Verfahren
ohne Netz: Transversalisplastik, Shouldice-Technik
mit Netz: Technik nach Lichtenstein
Anästhesie: In Lokalanästhesie, Regionalanästhesie und Allgemeinnarkose

laparoskopische Verfahren
extraperitoneale Technik (TEEP)
immer mit Netz
Anästhesie: Nur in Allgemeinnarkose

Narbenbruch

Verfahren mit Netzverstärkung in Sublay-Technik
Verfahren ohne Netzverstärkung bei kleinen Brüchen
Anästhesie: Allgemeinnarkose oder Regionalanästhesie je nach Grösse und Lage des Narbenbruchs

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