Gallenblase

Galle ist eine Salzlösung die in der Leber produziert wird und durch die Gallenwege in den Zwölffingerdarm abgegeben wird, wo sie mit dem vom Magen vorbereiteten Darminhalt zusammenkommt.

Die Hauptaufgabe der Galle ist das sogenannte Emulgieren von Fetten in der Nahrung, also das Vorbereiten und “Verfeinern” der Fette, damit diese über die Darmwand aufgenommen werden können. Die Fette werden in kleine Tröpfchen unterteilt und von Gallensalzen umgeben, so dass sie eine wasserlösliche Form annehmen und der eigentlichen Verdauung zugeführt werden können.

Die Gallenflüssigkeit wird kontinuierlich von der Leber produziert und in der Gallenblase zwischengespeichert, wenn wir uns in einer Nüchternphase befinden. In der Gallenblase wird die Gallenflüssigkeit eingedickt, die Gallenblase ist so lediglich ein Speicherorgan. Da kein kontinuierlicher Durchfluss durch die Gallenblase stattfindet, kann es beim Überschreiten der Löslichkeitsfähigkeit der Gallensalze zum sogenannten Ausfällen der Gallensalze kommen, das heisst zum Absetzen von Kristallen, welche wiederum die Entstehung von eigentlichen Gallensteinen begünstigen.

Erkrankungen der Gallenblase

Gallensteine (Cholelithiasis)

Gallenblasenpolypen

Gallenblasenentzündung (Cholezystitis)

Behandlung von Gallensteine und Co.

Die Behandlung von Gallensteine wird heutzutage durch die Entfernung der Gallenblase mittels Schlüssellochtechnik durchgeführt (laparoskopische Cholezystektomie). Die Gallenblasenentfernung ist eine der häufigsten Operation. Die laparoskopische Cholezystektomie ist in den letzten 20 Jahren zum „Goldstandart“ in der Behandlung des symptomatischen Gallensteinleidens geworden. Die Patienten sind nur zwei bis drei Tage im Spital.

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